Six years
22.Apr.2012 | 02:59 Uhr
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Wieder ein Jhar rum – schneller als gedacht, sehr actionhaltig und voller Reisen, Mythen und Abenteuer. Ich danke Euch erneut, meine lieben Leser für die Begleitung und Teilhabe auf diesem interessanten Weg!
Zu den Neuigkeiten – die Portierung meines Blogs auf die sichererererere Maschinerie mit dem neuen HTML5/CSS3 WordPress-Theme, neuen Kategorien und einer Galeriefunktion läuft zwar langsam, aber stetig. Mittlerweile sind über 120 Beiträge von den insgesamt 540 portiert, dutzende Alben angelegt und Kategorien. Die neue Nutzersteuerung ist eingerichtet und die Stammleser bekommen über kurz oder lang ihre Accounts für meine Seite ausgerollt. Aber erst wenn alles umgestellt ist, natürlich.
Was mich alles in allem zu einer wichtigen Frage führt: Wie soll das Redesign meiner Optik aussehen? Werde ich im bisherigen rot-schwarzen Stil bleiben – oder sollte ich ob der Anpassung auch etwas eher angemessen stählernes nehmen? Ich glaube, so wie sich alles ändert, werde ich die Optik auch nachziehen – Riffelblech-Stahlplatten, gelb-schwarzes Warntape, blutverschmiertes Glas, etwass mehr Tech, etwas mehr Rundown, etwas weniger Schmiedekunst.
Es bleibt spannend! Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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Die erlauchteste Republik..
7.Apr.2012 | 15:37 Uhr
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..Venedig. Nun, heute kein Stadtstaat mehr, aber nicht minder Eindrucksvoll liegt diese Perle des Mittelmeers in Stein und Holz auf Wasser. Historische Gebäude zieren an jeder Ecke auf protzigste Art und Weise das Stadtbild. Bemerkenswerte Architektur, die an “Megalomanie light” erinnert. Was mich umgehauen hat, war die Stimmung, die Geräuschkulisse und der Geruch der Stadt nach Küste.
Ich kannte die Plätze und Paläste nur aus der Sicht von Ezio Auditore da Firenze, die Gebäude, Fassaden und Kanäle nur aus einer Vielzahl von Stunden vor AC2. Und doch erkannte ich erstaunlich viel wieder, wusste ca wo rum man gehen musste, sah fast schon den Medicus an der Ecke vorm Wasser stehn und seine frisch gefangenen Egel anpreisen und hatte mehrmals mit dem Verlangen zu kämpfen an einer Kirche oder einem anderen typischen Gebäude einen Satz nach oben zu machen. Richtig krass wurde es mit den Flashbacks im Halbdunkel als ich über die Piazza San Marco schritt und die Kirchenglocken loslegten. Spooky. Klinge, Gurt und Haube fehlen mir in solchen Momenten – da brauch ich nicht mal den Animus.
Unsere illustre Reisegesellschaft bestand aus zwei Clans, von meinem war noch mein Großvater und meine Mutter dabei, diese hatte ihre Freundin Lena aus Russland geladen, die mit ihrer Nichte Katja und ihrer Tochter Olessya im Gepäck anreiste. Die anderen waren wohl schon einige Tage vor Ort und empfingen uns in unserem Hotel als wir ankamen, dann gabs erstmal ein Wiedersehensfestmahl und einen nächtlichen Stadtspaziergang, bevor wir im Steampunkartigen Fahrstuhl in unser vor Jugendstil triefenden Zimmerchen einkehrten.
“Ah, Venedig!”
— Indiana Jones
Am nächsten Morgen schauten wir uns im Dogenpalast um und besuchten die Basilica di San Marco, bevor wir unser Zeug zusammenrafften und in einem Wassertaxiboot zu unserem Kreuzfahrtschiff – der MSC Musica – aufgebrochen sind. Das Schiff war von beeindruckender Größe und die Menge an Passagieren war auch nicht ohne – wobei ich sagen muss, daß ich überrascht war so gemischte Altersschichten zu sehen, hatte ich getreu dem Klischee doch eher die mobilen Rentnereinsatzkommandos erwartet. De facto war der Altersschnitt aber eher um die mitte Dreißig. Das Schiff sollte für die nächsten Tage und Nächte unser Zuhause sein, wir legten am frühen Abend ab und setzten Kurs auf Bari in Süditalien. Nach Bari sollte es in Richtung Kroatien gehen – zuerst Split, dann Dubrovnik, dann wieder zurück nach Venedig. Auf dem Schiff selbst gab es allerhand Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben, sei es Swimmingpool, Tischtennis, zahllose Lounges und Bars, Restaurants und Wellnessbereiche, Fitnessräume oder (auf offener See) das Kasino. Am Abend gab es noch Achtern eine ziemlich lahme Disko mit einem grauenvollen DJ, Mitternachtshäppchen vor den kleinen Bühnen wo Unterhalter verschiedener Art ihre Kunst zum Besten gaben oder aber den edel anmutenden Theatersaal. Ich bevorzugte jedoch mit Musik auf den Ohren meine Kreise quer durchs Schiff zu ziehen. Ich beobachtete die Passagiere, verwirrte das ohnehin etwas konfuse Personal, schaute raus auf die See oder setzte mich irgendwo hin und las ein wenig.
Bari war ein einfaches Städtchen mit süditalienischem Charme, einigen mittelalterlichen Bauten und von überschaubarer Größe. Es gab zwar hier und dort etwas zu sehen, aber verglichen mit der Perle der Adria und den beiden Städten die noch vor uns lagen, war es fast schon erschreckend ereignislos. Wir spazierten ein wenig durch die Stadt, fanden uns aber schon recht bald auf dem Schiff wieder und dort ging der Alltag weiter. Das Wetter war durchgehend wechselhaft – die See blieb zwar alles in allem ruhig, aber der ständige Wechsel zwischen Regengüssen und brütender Sonne war ein wenig unbequem, vor allem weil nicht ganz klar war was man an Kleidung wählen sollte, wenn man sich auf den Landgang begab. Immerhin hatte man ja kaum Lust Jacken und Schirme ständig mit sich herumzuschleppen, während die Sonne einem das Hirn zu braten beschloss, aber auch nicht tropfnass durch die Meeresbrise eine Erkältung für den Rest des Urlaubs einzufangen, weil man sich vor dem Regen nicht retten konnte. Gut, das sind zugegebenermaßen alles Probleme die ich nicht so wirklich hatte, aber meine Reisegefährten dafür um so mehr.
Das Personal an Bord war irgendwie seltsam. Die meisten die was zu sagen hatten, schienen Italiener zu sein, genauso wie die Kellner in den beiden gehobeneren Bordrestaurants (unserer sah dem T-1000 aus Terminator 2 so erschreckend ähnlich, daß sich Olessya immer wieder gruselte, wenn er ihr etwas metallisches in die Nähe legte, zumeist handelte es sich um Besteck). Die anderen waren größtenteils Inder, Philipinos und Brasilianer, größtenteils englischsprachig, ihr Italienisch konnte ich nicht einschätzen, aber ihre offensichtlich von Mängeln gezeichnete Servicefähigkeit durchaus. Sie erweckten allesamt den Eindruck als hätte man sie zu Niedriglohn irgendwo aufgegriffen, sie in einen 3-Tages-Kurs gestopft á la “So bedient man Urlauber” und danach in eine Uniform gezwängt, damit sie ins Bild passen. Das ganze war für das Image des immerhin vier Sterne Kreuzfahrtschiffes eigentlich unhaltbar, nett lächeln beim vorbeigehen ist eins, aber verlogen, unhöflich, aufdringlich und unfähig sein was vollkommen anderes. Ich will sie jetzt nicht alle über einen Kamm scheren, einige waren durchaus okay, aber der Grundtenor war eben beschriebener und je länger wir unterwegs waren, desto bockloser schienen sie ihren Aufgaben nachzugehen. Da sie allerdings vermutlich alle zu verhältnismäßig miesen Konditionen und ohne große Schichtenpausen oder freie Tage in den unteren Decks untergebracht waren, ist natürlich nicht überraschend, daß sie nach einer Weile etwas gereizter wirken als gut wäre, ich beneide sie keineswegs um ihren Job, das ging bestimmt an die Substanz – wobei der Cruiser und die Company vermutlich nicht ISO 9001 zertifizierte Arbeitgeber sind, also was will man erwarten..
Wir kamen in Split an, besichtigten einige historische Bauten und bummelten über die Strandprommenade. Ein köstliches Mittagessen später waren wir bereits wieder auf dem Schiff, Opa war nicht mehr allzu lauffreudig und das Wechselwetter setzte ihm offenbar mehr zu als den anderen. Gegen Abend legten wir auch wieder ab, abermals mit Kurs Richtung Süden, und ich verbrachte den Rest der Nacht im Kasino, wo ich nach Lemmy-Art zu Werke ging: Jack-Coke plus einarmiger Bandit, dazu Rock’n'Roll. Ich verzockte einige Euronen, gewann natürlich auch ein paar Klimpermünzen, verlor sie aber wieder größtenteils. Ich denke sollte es mich je wieder in ein Kasino verschlagen (war jetzt das erste Mal in einem zum Spielen, nicht zu besuch), werd ich einen Automatenwechsel einführen, ich glaube die sind darauf getrimmt, einen erstmal verlieren, dann gewinnen und dann endlos verlieren zu lassen. Hätte ich zB diese Strategie beibehalten und wäre nach dem Gewinn zum nächsten gezogen und recht gehabt, hätte ich nach den ersten drei meinen Einsatz bereits raus und verdoppelt gehabt. Aber ich glaube genau auf solche Illusionen bauen die Dinger – am Ende gewinnt immer das System mit ihren funkelnden Lichtern und ihrem spiegelndem Chrom. Wenns wirklich so einfach wäre, würde es sich nicht lohnen so ein Kasino überhaupt aufzumachen und es hätte sich herumgesprochen. Da bleib ich lieber bei der Glücksspirale, da krieg ich meinen Einsatz wenigstens alle Nase lang zurück. If you want to gamble..
In Dubrovnik früh morgens angekommen, schlenderten wir durch die Stadt, besuchten abermals einige alte Kirchen, streiften durch enge Gassen und ließen uns schlussendlich in einem Café nahe der Fußgängerzone nieder. Wir hatten nicht besonders lang Aufenthalt, aber immerhin war genug Zeit den Stadtkern zu besichtigen und einen Eindruck der Stadt zu erhaschen. Es ging jedoch bereits in den frühen Abendstunden zurück aufs Schiff, gegen 17 Uhr verließen wir nämlich wieder den Hafen in Richtung bella Venezia. Der Rest der Fahrt war in etwa wie die Zeit zuvor, nur mit dem Unterschied, daß ich mittlerweile etwas unruhig wurde und sich zwar keine Klaustrophobie breitmachte, mir aber das Schiff mit seinen Freizeitangeboten ein wenig geistig zu eng wurde.
In Venedig selbst hatten wir noch zwei weitere komplette Tage bis es zurück in die Heimat gehen sollte – die verbrachten wir mit der Jagd nach Souvenirs, dem Speisen in hochqualitativen Gaststätten und natürlich singend und albernd in den kleinen Gässchen zwischen den Häusern. Ein weiteres unglaubliches Erlebnis dort, war das winzige private Kammertheater “Musica a Palazzo”, welches wir besuchten. In einer Seitengasse parallel zum Canale Grande gab es einen beeindruckenden Altbau/Palazzo, dessen obere Wohnung zu einer mehrzimmerigen Kulisse ausgebaut wurde – jeder Raum ein anderer Akt, gerade mal einige wenige dutzend Zuschauer und hochtalentierte und hervorragend ausgebildete Sänger und Musiker boten uns “La Traviata” – ein Genuss, in den ich in dieser Qualität noch nicht gekommen bin, höchstes artistisches Niveau. Ließ mich echt sprachlos! Die Atmosphäre war einfach unglaublich.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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Grass and Bones
31.Mär.2012 | 03:37 Uhr
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Der Märzurlaub ist immer wieder ein Vergnügen – das Wetter ist seit langem mal wieder brauchbar, man kann sich Zeit für die wirklich wichtigen und schönen Dinge im Leben nehmen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Kiki kam für einige Tage runter nach FFM und wir verbrachten sie auf der Couch bei Game of Thrones, in der Küche bei Kaffee, sowie im Palmengarten und Senckenbergmuseum. In letzterem ist im Moment eine tolle Ausstellung mit allerhand achtbeinigem Getier, viele von ihnen wie ich sie auch habe, aber auch so manches eher seltenes Exemplar.
Einige tolle Tage später, sattelten wir das beräderte Pferd und nahmen Kurs auf Norden, um einige Tage HH zu genießen, bevor es mich weiter nach Aukrug-Homfeld verschlagen würde, wo ich bei Thorsten und Anne zu gastieren und meinen Geburtstag zu feiern gedachte. In Hamburg picknickten wir nächtens, kochten leckeres Zeug und genossen die Zeit.
Am Montag ging es weiter landeinwärts für mich und ich traf Thorsten wieder mal/wie immer am Real/Freesen-Center – old habits die hard, it seems. Wir versorgten uns mit dem nötigsten und fuhren in die bereits umgebaute Stube. Seit meinem letzten Besuch hier hat sich sehr viel getan und der Platzzugewinn war durchaus beeindruckend, bei gleichbleibender rustikaler Atmosphäre. Der Rest der Woche ging in einem Strudel aus Bacardi Oakheart, Jack, Borderlands und Kochsessions unter und lässt sich chronologisch nicht mehr aneinanderreihen.
Am Vortag meiner Geburtstagsfeier plünderten wir den russischen Mixmarkt und ich begann die Steinpilzsuppe nach dem Rezept meines Großvaters zu kochen. Dort entdeckten wir übrigens die russische Armeekiste aus Holz mit einer Glaskalaschnikov, gefüllt mit Wodka, einer Glasgranate gefüllt mit Kräuterschnapps und Gläsern für nen schlappen 100er. Ich glaube, ich weiß was nächstes Jhar auf den Tisch kommt! Die Feier selbst war ein Festmahl – Wodka mit Häppchen, Steinpilzsuppe, Pelmeni, Kwas, russischem Minenarbeiterbier und einer sehr sahnigen Torte. Einigen Gästen bekam es von der Menge her wohl nicht und sie schliefen nach dem Nachtisch ein, vor allem Corny hatte sich damit den Dr.Ned’s evil paper moustache verdient. Daniel und Dana hatten sich aber wacker gehalten und sind sogar noch fast bis zum bitteren Ende geblieben.
Das Gelage ging noch eine Weile weiter, wir schalteten dann irgendwann den Lemmy-Film ein und redeten noch einige Worte mit dem guten alten Jack, bevor es dann in die Falle ging. Am nächsten Morgen gabs erstmal Kaffee und Kopfschmerztabletten, eine herzliche Verabschiedung und für mich gings dann zurück nach HH, wo Kiki und ich uns wieder ins Freie begaben zwecks Geburtstags-Picknick. *.* Irgendwann danach setzte ich sie wieder zuhause ab und machte mich auf den Weg gen Süden, wo ich auch in den späten Abendstunden ankam. Eine unvorstellbar tolle Zeit, ein unglaublich schöner Trip, tolle Tage – das hab ich echt gebraucht!
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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The Shack of loaded Dice
27.Mär.2012 | 09:00 Uhr
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The frozen Wind
27.Mär.2012 | 06:27 Uhr
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The Fangs of a Wolf
26.Mär.2012 | 14:08 Uhr
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The Palace of the Owl
26.Mär.2012 | 10:42 Uhr
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Promethean Chains
26.Mär.2012 | 06:49 Uhr
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Grand Gangfuck reloaded..
9.Mär.2012 | 19:20 Uhr
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..oder wie man nachlädt während man beschossen wird. Nachdem ich heute Mittag eine Liste von gehackten Dateien auf meinem Server bekommen habe, die sich in die sechsstelligen Bereiche vorwagte, habe ich beschlossen alle Seiten die ich habe Stück für Stück zu überarbeiten. Glücklicherweise sind die meisten Probleme isoliert und behoben, aber eben nicht alle. Ich werde diese Gelegenheit nutzen und die kürzlich erwähnten Änderungen durchdrücken. Kann sein, daß in der Zwischenzeit hier mal kurzfristig was brachliegt, aber es ist halt kein Pappenstiel eine regelmäßig aktualisierte Seite die nun über fast sechs Jhare natürlich gewachsen ist neu aufzulegen.
Die Schritte sind folgende:
- Als erstes mache ich mir mal ganz hardcore Gedanken was nötig ist und auf was ich verzichten kann, welche Funktionen sein müssen und welche nativ unterstützt werden, mache mir einige Skizzen und überleg mir wie ich es wohl am gescheitesten anstelle.
- Schritt zwei habe ich soeben eingeleitet – der Server hat einen neuen User, eine neue Datenbank, bekommt gerade eine (endlich mal deutsche) neue Version von WordPress draufgebügelt, die nackig ist. Danach kommt das kürzlich beworbene Whiteboard-Framework drauf, daß ich erst ganz am Ende optisch anpassen werde.
- Ich werd mir die Tags rausschreiben, etwa ein viertel davon streichen, hierarchische Kategorien einführen und den Content etwas besser gliedern, bevor ich beginne die Beiträge zu übertragen.
- Als ob das nicht genug ist, werd ich bis auf Gelegenheitspics eine Galerie anlegen, die (hoffentlich) in den Beiträgen mit verlinkt werden kann, wenns um “mehr” geht als einfach nur ein paar Schnappschüsse. Die Gliederung dafür hab ich zumindest schon mal im Kopf. Hinzu kommen noch Custom Fields mit Stimmung und Musik.
- Es wird die angekündigte User-Struktur geben mit verschiedenen Accounts an die ich bestimmte Leserechte übertrage, das bisherige one-use-unverändert-Passwort wird getilgt und ersetzt durch genau diese Zugangsoption. Einloggen wird man sich in der Sidebar können, ganz bequem also eigentlich.
- Und dann begann das Blutbad! Ich werde jeden einzelnen – JA, JEDEN EINZELNEN !!1!11 – meiner 536 Posts per Hand korrigieren, in die neue Struktur eingliedern und mit der Galerie querschalten, taggen und anpassen. Glücklicherweise wird das mit ein wenig Vorbereitung recht schnell gehen, so daß ich wenn ich richtig Bock hab mehrere Monate pro Tag schaffe wenn ich mal richtig Zeit hab.
- Wenn die Seite soweit fertig ist, daß ich alle Posts drüben hab, werde ich beginnen das Theme auf meine aktuellen Bedürfnisse anzupassen und wenn das fertig wird, werde ich einfach die URL umleiten auf die neue Seite und die hier laufende Installation (Generation Nr. 3) abschalten.
- Ein Backup-Automatismus wird mir alle 2 Wochen ein schönes kleines .tar.gz Paket schicken wo ich alles hab, die DB und die Files. Das wird also in dieser Form nie wieder passieren.
Na immerhin treten mir diese verlausten Hacker genug in den Arsch, daß ich mit dem Mist den ich schon lange plane endlich zu Potte komme, auch wenn ich mir wünschen würde, ich könnte das lockerer angehen. Die haben doch tatsächlich in meine .php Dateien (in JEDE!) einen Schadcode gepackt, der base_64 verschlüsselt war und bei Start der Seite aufm Server aufgerufen wird. Während er läuft, stellt sich meine Serververzeichnisstruktur auf CHMOD 777 um, das heißt jeder Arsch und sein Hund kann wenn er will meine Dateien einsehen (die auf dem Server, nicht nur das “Gesicht” wie die Website) und dort löschen und schreiben was er Bock hat. Geht mal garnich!!!
Das Resultat ist immerhin schon absehbar – wenn ich mit der ganzen Scheiße fertig bin (betrifft halt nicht nur diese Site, aber eben primär) – habe ich eine moderne auf allen Endgeräten lauffähige, knackige und saubere Seite, die zu warten ein Genuss sein wird und die nicht irgendwo vor sich hin am stauben ist. Bleibt nur zu hoffen, daß das einigermaßen glattläuft. Ich sehs schon kommen, ich werd eigens eine Groupware-Umgebung einrichten müssen um bei meinem eigenen Projekt nicht durcheinanderzukommen..
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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Code deine..
7.Mär.2012 | 17:10 Uhr
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..or the source of the gods? $gods.source($code); Wie auch immer! Willkommen auf der nächsten Evolutionsstufe – die Weichen sind gestellt und die Maschine gerät ins Rollen. Kurs ist HTML5, CSS3 und jQuery – zugegeben, die ersten beiden sind noch in Arbeit, aber was man jetzt schon sehen und nutzen kann, lässt tief blicken: HTML5 vereinfacht einfach alles und nennt die Dinge beim Namen. Es geht damit los, daß man keine irrsinnig definierte DOCTYPE braucht, in der man festlegt was für xyzml man verwenden will und wie. HTML5 macht damit kurzen Prozess: <DOCTYPE html> Ende! Geil, nich? Und so zieht es sich durch die ganze Umstellung, der header heißt jetzt <header> und muss nicht mehr über eine ID deklariert werden, ein direkter Frontalangriff gegen die grassierende DIVitis. Zugegeben, die neuen Elemente haben noch immer Probleme mit der automatischen Höhe, aber ich hoffe das gibt sich noch. Von ein paar langjährigen Begleitern muss man sich allerdings verabschieden – unter Anderem vom target=”_blank” und so Sachen wie <center> – das eine erledigt jetzt JS/jQ und das andere, darum kümmert sich jetzt ausschließlich CSS.
CSS3 rockt ebenfalls die Hütte – mit sog. Pseudoklassen (einige kennen ja die Pseudoklasse :hover noch von früher) kann man jetzt deutlich mehr anstellen und dank eifriger Forscher macht das Less Framework alles noch einfacher, vor allem die Darstellung auf xPads, Smartphones, Netbooks, etc. Absolut genial. Ich freu mich schon richtig, damit zu arbeiten – und mehr darüber zu erfahren on the go.
Aber der heftigste Knaller steht hinter dem Thron und das ist jQuery. Dieses JavaScript-Framework ist so vielseitig, daß es mir als ehemaliger Nicht-Nutzer fast die Sprache verschlägt vor der Macht über die Elemente (angesteuert über ID). Ich hab ja schon nicht schlecht gestaunt, als ich dann plötzlich ganz ohne Links einem Image einen MouseOver geben konnte und ihn ggf. gänzlich gegen irgendwas anderes austauschen konnte. Aus den Zeiten wo ich noch HTML 4.1 gelernt hatte, kannte man das gar nicht, zumindest nicht ohne richtig weit mit der Scriptkeule auszuholen – und jetzt ist das eine einfache kleine Funktion, die man irgendwo einbindet und fertig ist der Lack, kein Lamento, keine Debatten, keine Browserweichen – nur ein paar “Dazuschaltungen”, damit es auch die letzten zurückgebliebenen Clients verstehen.
Und das ist noch nicht alles – dank jQuery Mobile ist die Grenze zwischen mobilen Websites und Apps so gut wie nicht mehr vorhanden. Das öffnet Web Developern natürlich Tür und Tor zu allerhand neuem bahnbrechenden Unfug und in Kombination mit oben genannten Techniken, sowie AJAX und den immer weiter verbreiteteren CMS-Systemen (meine Faves sind nach wie vor WordPress und TYPO3, setzen beide auf PHP und MySQL auf) sind den technischen Möglichkeiten fast überhaupt keine Grenzen mehr gesetzt.
Lass die Leitung glühen, Kumpel! Wir machen heute Internet.
Ich glaube so begeistert war ich von Branche und Perspektiven schon so lange nicht mehr wie in dem Moment wo ich zum ersten Mal gerafft hab wie sehr mir CMS die Arbeit und das Leben erleichtern anstatt mir erstere wegzunehmen. Ich fresse gerade alles an Tutorials und Büchern in mich rein, was es zu dem Thema gibt und es wird nicht mehr lange dauern, dann wird sich das ganze auch hier niederschlagen. Und das in folgender Form: Ich werde die Seite optisch und code-seitig umgestalten (hatte ich ja schon mal angekündigt) – diesmal aber from Scratch, die alten Beiträge von altem Code bereinigen, Galerien anlegen, User-Logins schaffen, Comment-Funktionen modifizieren und das Archiv besser gliedern. Das ist zumindest der Plan. Anfangen werde ich aber mit einer geschmeidigeren Optik – nämlich einem ansprechenden Theme, welches für allerhand Geräte geeignet ist und auf die neuen Standards aufsetzt. Helfen wird mir dabei das Whiteboard-Framework, eine Art blanko Theme für WP von dem aus ich weiter entwickeln und anpassen kann. Was ein Glück, daß ich in 600+ Beiträgen das entfallende target=”_blank” nicht mehr händisch rausnehmen muss, sondern einfach so durch class=”externallink” ersetzen kann über ein einfaches Skript. Den Rest macht jQ. Boah wird das geil! Watt freu ich mich druff..
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc





















































































































