Arrrrrbeiten im Hause..
26.Nov.2009 | 05:39 Uhr
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..kann manchmal recht mühselig werden. Vor allem dann wenn die Wände aus Zuckerguss und Pappmaché zusammengekleistert sind und einem warm entgegenkommen wenn man ihnen eine verpassen will. So musste ich beim Anbringen der Jalousie pokern ob die mit Mittel- und Rechtshalterung zufrieden sein würde, weil sich links am Fensterrand 2-3 cm bohren lässt wie durch Styropor, danach aber ein Stahlträger kommt. Wie ihr unten sehen könnt, hält sie aber ausgezeichnet. Das hab ich unter anderem dem Einsatz von 2-Komponenten-Harz zu verdanken. Dieses Flüssigdübel-Zeug putzt echt alles weg. Mit seiner Hilfe konnte ich zum Glück auch die ähnlich gearteten Mittelwände mit den beiden Kerzenhaltern verzieren und mit meinen beiden Vorhängen im Wohnzimmer bin ich auch sehr zufrieden.
Die Härte war natürlich das Badezimmer. Nicht nur, daß der Duschvorhand ENDLICH maßgeschneidert hält und mit Klettmeter, Haken und Stahlschnur schön variabel ist – nein, mittlerweile habe ich sogar angefangen endlich das piratige Ambiente aufzubauen, auch wenn die Tageslichtlampe den Raum in ein gespenstisches Licht tunkt wegen der Farbe. Übermorgen kommt noch eine Schatzkarte übers Klo und in einiger Zeit ein Ruderrad an die Abstellkammertür in der Mitte. Aber als nächstes sind jetzt erstmal die Türrahmen und der Flur dran. Der bekommt die Fallout/Alien/Endzeit-Atmo.
Hab übrigens auch meinem Navi mal ein Update verpasst – Firmware, OpenStreetMap Europe Kartenpack und so weiter. War eigentlich mal dringend Zeit nachdem ich in Frankreich und in Holland nicht viel damit anfangen konnte. Mal sehen ob die einige entscheidende Verbesserungen hinbekommen haben (wie z.B. das Scrollen der Textanzeige in welche Richtung man die Autobahn verlassen muss), mehr dazu nach dem Test.
Sorry übrigens wegen der fragwürdigen Bildqualität, meine Kamera ist verschwunden und ich hab mir jetzt erstmal noch nicht ganz fertig konfigurierten Ersatz geholt mit dem ich so lange leben muss, bis ich sie entweder wiederfinde oder mir was besseres einfällt.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Ein kleiner Rundgang:
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The Conquerors Divine..
22.Nov.2009 | 16:09 Uhr
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..verabschieden sich ein weiteres Mal. Nachdem wir auf dem Swordbrothers vor kurzem den letzten Gig von Goddess of Desire in Deutschland gesehen hatten, konnten wir es noch nicht ganz glauben, daß es vorbei sein sollte. So nicht. Noch nicht. Es gab noch ein Konzert auf dem Meesterlijk Metaal 4, einen letzten Schwertstreich bevor die Göttin sich verabschiedet. Das letzte Konzert, in der Heimatstadt der Band – in Almere (NL). Nach einigem hin und her in der Planung stellten wir also eine abenteuerliche Expedition auf die Beine: Mittags von hier aus los, ca 430 km nach Holland fahren, würdig bei einigen Bier und Gegröhle Abschied nehmen und nach dem Auftritt noch direkt zurück. Das klingt für manche wie Wahnsinn. Das ist es glücklicherweise auch.
Am 21. November, um 14 Uhr standen wir unten einsatzbereit, tankten die Karre auf, schoben die Musik in den Player und gaben Gas. Raus aus der Stadt, über die bei Köln vollgesperrte A3 hoch, Oberhausen und Arnheim passierend ab ins Land deer Hoolzschuuhe, Tulpeen Windmühleen und doppelten Vookale. Die Hinfahrt gestaltete sich ganz angenehm, bis zu genau dem Punkt wo wir die Stadt erreicht haben. Ich dachte eigentlich, es wäre schon rum und ein Klacks den “De Meester” hier zu finden, den Club unseres Vertrauens, für den heutigen Abend. Weit gefehlt. Es ging gerade erst los.
Nachdem wir durch die Stadt gurkten, die übrigens entfernt an ein Industrie- und Handelsviertel erinnerte, drei Mal den Bahnhof passierten, uns in sämtlichen Kreiseln verfuhren und wahrscheinlich jede erdenkliche Verkehrsregel brachen, kamen wir vor einem Chinfood-Schuppen an und fragten dort nach dem Weg. Einer vagen Beschreibung nach folgten wir wieder durch das Gewirr der endlosen mit dem Lineal gezogenen Häuserblöcke. Abermals am Bahnhof angekommen, ging es von der anderen Seite durch die Stadt, mal hier abgebogen, mal dort, bis wir wieder vor dem Imbiss standen. Von da aus, nochmal hierher und dorthin, das ganze zog sich dann schon etwa eine Stunde, bis wir eine der Straßen gefunden haben, die bei uns auf der Liste stand und die nächste und übernächste dann auch. Und wir erblickten ein paar langhaarige in schwarzes Leder gekleidete Gestalten und wussten – da lang.
Der Club selbst ist eigentlich ganz angenehm, man kommt unten rein, hat direkt die Garderobe links und rechts den Treppenaufgang zur Halle selbst. Der Hallenraum teilt sich in den Thekenbereich, den Merchbereich und den Bühnenabschnitt. Man kommt durch den Thekenbereich zu den beiden anderen, von der Treppe aus und wenn man sich dann mit Getränken versorgt hat, kann man entweder am Rand auf schmucklosen Holzbänken platz nehmen oder sich nach vorn zur Bühne stellen. Das Ambiente ist ganz klassisch auf Live gebaut, egal ob Jazz, Rock oder Metal. Wenn man von dem Abend ausgehen sollte, war der Laden gut besucht und auch wenn das Publikum sehr gemischt war, man hatte durchaus den Eindruck die meisten wussten warum sie hier waren. Die Altersspanne zog sich von 17 – 60+ und bei dem unterschiedlichen Programm was an dem Abend geboten wurde, ist das auch durchaus nachvollziehbar.
Wer die erste Band des Abends war – nun, keine Ahnung, wir haben sie verpasst. Die zweite Band waren Jurassic Park. Die etwas betagteren Herrschaften lieferten ein klassisches Sortiment eingängiger und lockerer Hardrock’n'Roll-Songs. Die Menge in Schwung brachten sie durch die üblichen Bühnengrimassen ihres Sängers, die gelegentlichen Mitsingeinlagen und nicht zuletzt dem Rose Tattoo Cover “Nice Boys”. Alles in allem hat mich das natürlich nicht so von den Socken gerissen wie die Band wegen der ich hier war, aber es hat schon gut gerockt und die anfänglich etwas mittelprächtige Stimmung bei der Ankunft gut aufgelockert.
Nach einer recht aufwendigen Umbaupause und einem etwas dusseligen “Satan Clause” folgte dann der Headliner. Nach dem traditionellen Dreischwerterstreich, eröffneten Goddess wider meines Erwartens nicht mit einem Fullspeed Track, sondern gingen es eher mittelschnell an, was sich aber recht bald änderte. Klassiker wechselten sich mit vergleichsweise neuem Material ab und fliegende Haare mit fliegenden Menschen. Jedes Mal, wenn wieder einer dieser grenzenlosen Ohrwürmer angespielt wurde, konnte man das Publikum jubeln sehen und hören. Und obwohl ich weder die Sprache kenne, noch die Gestik gut genug deuten konnte, entbehrten die Ansagen nicht einer gewissen Komik. Und wie es bei GoD eben so ist, es geht recht ruppig und ne deutliche Spur härter zur Sache als es den sanftmütigen Hammerfall-Fans lieb sein dürfte, aber das ist ja schließlich auch ne gänzlich andere Dreckigkeitsskala, was man hier zu erwarten hat. Oder ums anders auszudrücken, polierte Rüstung is hier nich, hier gibts Blut an der Klinge. Ach war das wieder schön. Das Feuerspucken. Die Flammenzungen im Hintergrund. Das Singen und Schreien der Menge. Ich werde es vermissen. Und ob ich das vermissen werde. Ich habe Goddess jetzt schon so einige Male gesehen und noch nie gabs einen Gig den sie nicht geil abgeliefert haben. Noch nie endete es anders als daß davonziehende Fans auf dem Rückweg zu Zelt oder Auto noch immer die anfeuernden Rufe von sich gaben.
Wir packten unser Zeug zusammen und kletterten ins Auto. Jetzt hieß es wieder zurückzufinden. Einige wenige Stunden später, einen ekligen Blitzer der mir mindestens einen Punkt in Flens verpassen wird und einige Kaffees später waren wir dann im Morgengrauen wieder hier. Entspannt und doch irgendwo ziemlich fertig. Zufrieden.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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Die Wunderwelt..
13.Nov.2009 | 13:33 Uhr
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..der Technik. Die Zeit ist nicht aufzuhalten, der Fortschritt auch nicht und mit ihm kommen all die netten und (mal mehr, mal weniger) nützlichen Spielzeuge des Alltags auf. Mobilität und Flexibilität ist heute mehr gefragt denn je und in genau dem selben Zeitgeist wächst unser Bedürfnis nicht nur mehr zu können, sondern alles was wir können auch wirklich IMMER und vor allem ÜBERALL zu können. Was früher das Lesen der Zeitung aufm Klo war, ist heute das schicken von Bildern vom Oktoberfest aus dem Bierzelt, Bier für Bier den Status mittels Mobiltelefon an jeden zu übermitteln den es interessiert und an jeden anderen auch (Gruß an Bernie an dieser Stelle).
Doch was haben wir davon, immer alles und überall zu können was wir sonst nur unter der Voraussetzung von [hier techn. Hürde einsetzen] konnten? Wird dadurch besser, was wir können oder tun? Gewiss nicht, aber es wird aktueller und interessanter als zuvor und in einigen Fällen bewegender. Jetzt tut mal bitte nicht so als hättet Ihr den Satz “Nie hat man eine Kamera, wenn man eine braucht..” noch nie gehört oder seid nie auf die Idee gekommen, jemandem einen akustischen Gruß über das Telefon zu schicken, wenn ihr auf einem Konzert wart und der Empfänger gern dabei gewesen wäre aber nicht konnte. Es gibt eben viele Momente die wir in unserem Leben gern teilen. Und die Möglichkeiten das zu tun, haben sich auf ein ganz neues Level gehoben. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Besser werden wir alle nicht dadurch, aber vielleicht lernen wir so schneller voneinander und können von dieser Wissensautobahn profitieren.
Aber genug drumherum. Ich habe ja vor einer Weile mein Telefon abgeschafft. Der scheinbar günstige Zeitpunkt dafür entpuppte sich als schlecht gewählt. Wenige Tage später landete ich dank meiner Beingeschichte im Krankenhaus und das Telefon war das einzige Mittel mit dem Rest der Welt den Kontakt nicht zu verlieren (auch wenn es etliche Stunden am Tag still war). Mittlerweile habe ich mir wieder einen Base-Anschluss besorgt und eine Internetflatrate (für die Hosentasche) – warum? Ganz einfach – ich benutze gern SMS zwecks Koordination von Unternehmungen und will mir demnächst ein Gerät organisieren, mit dem ich Wikipedia und Google in der Hosentasche mit mir herumtrage – wenn ich eins nämlich noch weniger leiden kann als nervige und lästige Telefonanrufe (die sich mein Umfeld über die Jahre erfreulicherweise fast gänzlich abgewöhnt hat ^^ ) dann ist es das Gefühl irgendwas nicht nachschlagen zu können, daß mir irgend ein Detail entfällt und mir keine Ruhe mehr lässt, etc. Das Wurmen. Gruselig. Ein weiterer Grund ist die Erledigung von Papierkram, Ämtergängen, Anrufen bei Bank und Krankenkasse und Versicherungen oder dem Pizzaboten – etwas ärgerlich, wenn man kein Festnetztelefon hat. Letzteres hätte allerdings noch mehr Nachteile ohne die Vorteile, also lasse ich es lieber ganz weg.
Der negative Nebeneffekt von einem Telefon war.. *hust* absehbarerweise die Möglichkeit wieder belästigt zu werden. Aber damit werd ich wohl leben müssen – Lautlos ist es erträglich. Dauerlautlos ist es dauererträglich. Wenn ich nicht ständig vergessen würde es aufzuladen oder aus dem Auto mitzunehmen, wenn ich aussteige. Also an alle die hofften, mich besser erreichen zu können: Vergesst es. Was für ein Endgerät in den nächsten Monaten mein Eigen wird, ist noch nicht klar – aber ich will was von HTC und das wenn machbar mit Android. Nokia rühr ich aus Prinzip nicht mehr an, nicht nach dem “Lex Nokia” was sie in FIN abgezogen haben. Das Touch Pro 2 ist natürlich ein schickes Ding, aber für den oberen dreistelligen Bereich fehlt mir im Moment die Kauflaune, vor allem weil es eben “nur” ein Gerät ist – Geräte, egal wie gern ich sie mag, fallen bei mir unter die Kategorie “Gebrauchsgegenstände” und sind somit unweigerlich von Verschleiß bedroht usw. Ich glaube, da bin ich mit dem HTC Tattoo besser beraten, auch wenn es Displaytechnisch hinter dem Touch Pro2 und dem Touch HD liegt von Auflösung und Qualität. Naja, wir werden sehen was das noch wird. Ich will ja schließlich keinen Rechner für die Hosentasche.
Diesen habe ich nämlich schon. Dank eines kleinen aber unheiligen Deals mit meinem Dad habe ich sein 1 Woche altes Netbook aus dem Hause Asus übernommen. Für die Geeks, es handelt sich dabei um einen Asus eeePC 1000HG. An der Stelle kam bei mir natürlich auch die Frage nach dem richtigen OS dafür auf. Wie schnell die XP-Home-Version da die Fliege gemacht hat, könnt ihr euch sicher denken.
Und als erstes testete ich Xubuntu, kam aber mit dem auf mich etwas rückständigen xfce nicht klar, da war ich schon zu sehr KDE-verwöhnt. Als nächster Testlauf war eeebuntu griffbereit. Leider steckt es noch in der Alpha-6 Phase und ist noch nicht mal für Tester so richtig einsatzbereit, also auch runter damit. Dann war das Ubuntu 8.10 mit KDE 4.x der nächste Versuch, war aber recht langsam und stellte sich ungewohnt hölzern an. Dann erzählte mir Kosta von Moblin, einem speziellen Linux für Netbooks. Klang gut und sah gut aus, ich installierte und testete hier und da und musste feststellen: Das ist die perfekte Netbook-Umgebung. Für Menschen die ihren Rechner nicht konfigurieren können und auch nicht erwarten, daß er mehr kann als ein Mobiltelefon, mit festgelegten Routinen. Daraufhin probierte ich es mit EasyPeasy – auch was für Netbooks entwickeltes, es ließ sich jedoch leider nicht installieren und Unetbootin, ein Programm welches aus so ziemlich jedem Datenträger eine bootbare Linux-Install-Version machen kann, hat ihn nicht fressen wollen. Nach einigem hin und wieder her, einem Test mit dem KDE 3.5 und anderen Faxen, habe ich zu guter letzt gewagt, das nagelneue Ubuntu 9.10 draufzuspielen.
Der karmische Koala ist in Verbindung mit GNOME sparsam an Ressourcen und lässt doch nichts missen. Ich brauchte zwar einen Moment um mich auf den Gnom umzustellen, aber alles in allem war das ein winziger Schritt entgegen der Gewohnheit, dafür umso mehr ein Schritt nach Vorn für die kleine Kiste. Unter uns gesagt, ich glaube Plasma killt die Ressourcen bei KDE, die ein solcher Minipc nicht zur Hand hat, aber das ist nur eine Vermutung.
Ich wurde mit Rhythmbox nicht wirklich warm und holte mir stattdessen Exaile, die Gnomversion von Amarok, wenn man so will. Ein bißchen hier was einrichten, ein bißchen da was konfigurieren, aber es läuft wie geschmiert. So viel erstmal dazu.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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Week 45..
8.Nov.2009 | 21:21 Uhr
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..und wieder gab es so manches Konzert zu bestaunen. Zunächst stand für den Mittwoch Samsas Traum mit der “13 Jahre lang dagegen – Anti bis zum Tod” Tour in der Batschkapp auf dem Programm. Da das mein erstes ST-Konzert werden sollte, ich aber schon von verschiedenen Seiten gehört habe wie klasse das Live loszieht, war die Vorfreude um so größer. Das Publikum in der Batschkapp war sehr gemischt, der Altersdurchschnitt unerwartet niedrig und den meisten Gestalten sah man (ja, ich als alter Konzertveteran darf das ganz großkotzig behaupten) ihre noch nicht allzu umfangreiche Konzerterfahrung an, jedoch war auch der ein oder andere alteingesessene Schwarzträger bei dem es genau andersherum wirkte. Interessant sind bei den unterschiedlichen Leuten dann immer die Gesichtsausdrücke und Reaktionen auf Songs und Mikrosituationen in denen sie sich von Moment zu Moment wiederfinden.
Ein Spaß das zu beobachten. Weniger Spaß hatten wir mit der Vorband. Eine Truppe die sich Alight nennt und von der Musik her recht passend zu sein schien, als jedoch die Sängerin mit ihrem Organ begann die Botanik zu beschallen, kräuselten sich mir die Zehennägel bis zum Unterkiefer. Nicht nur, daß die Vocalines völlig schief und schepp wirkten, gänzlich mit der Musik disharmonierend – die Stimme hatte etwas von der “Käsereibe des Friedens” aus Munchkin, nur ohne den Aspekt der Ruhe in dem Wort “Frieden”. Man quälte sich durch wenig abwechslungsreiche Songs die allesamt durch die Bank weg klangen als wäre die Sängerin nicht eingeplant gewesen, aber keiner hätte sich getraut ihr das Mikro wieder abzunehmen oder die Gnade besessen ihr den richtigen Song auf den Monitor zu legen. Ein Trauerspiel in mehreren Akten. Meine armen Ohren!
Als es dann nach kurzer Umbaupause soweit war, daß Mr. Alex K. die Bühne betrat und sein Orchestrarium loslegte war das aber schon so gut wie vergessen. Das Publikum sang und feierte mit, Alex witzelte auf die von den Live-Tracks gewohnte Art durch die Ansagen und es gab ein schönes Abrocken ganz und gar wie man es sich vorstellen konnte. Natürlich waren die Gesangseinlagen des Publikums, allem voran bei Endstation Eden und Stormausfall im Herzspital, eine willkommene Gelegenheit kurz die Augen zu schließen und sich von der Welle der Worte überrollen zu lassen – einfach herrlich.
Doch dann folgte des Trauerspieles Nachspiel! Das vorhin bereits erwähnte Engelsstimmchen (..man sieht fast schon den Tunnel am Ende der Lichter und hört die Engels singen, und die Marx natürlich auch.. aua mein Hirn.) wurde doch tatsächlich auf die Bühne gepackt und durfte in bühnenheißem Fieberwahn ihr Schlimmstes mit dem “Satanshimmel voller Geigen” und der “Sterbenden Liebe” anrichten. Na herzlichen Dank. Beim ersten Song im Duett zwischen Engel und Dämon (Nein, wie passend zum eigentlichen Lied..) war noch nicht ganz klar, um welche Sprache es sich handelte, was die Frau da von sich gab. Nach einigem Beratschlagen konnten wir Esperanto ausschließen und entdeckten beim zweiten Versuch mit 70% Wahrscheinlichkeit Italienisch. Abgesehen davon, daß sämtliche mitsingenden Fans durch ihre kakophone Darbietung “in a tongue man is not supposed to hear” (ein Zitat von H.P.Lovecraft kommt bei solchen Gelegenheiten immer gut) derart verwirrt bis entgeistert waren, daß sie aufhörten und der Sängerin ihre Parts überließen, war es eine *hust* willkommene Abwechselung zum Erwarteten Programm. -.-
Doch ließen wir uns davon nicht weiter entmutigen und feierten munter weiter, genossen einen erfrischenden Wechsel von schnellen Songs á la Für immer und Midtempo Nummern in akustischer Interpretation dessen was ich als den “galanten Elefanten” bezeichne, der für diese Band so typisch ist, bzw. den sie derart Perfektioniert hat. Ein schönes Konzert, gen Ende gab es noch gewünschte Lieder, u.a. Thanatan und Athanasia, ein paar kühle Drinks und draußen ein paar erfrischende Tropfen Himmelsnass im Kontrast zu der klammen Hitze, die sich im vorderen Bereich der Konzerthalle entwickelt hatte.
Toller Abend. Schöner Gig. Gern wieder.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Hier ein paar Bilder des Abends:
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Es war dienstag, wie jeden Tag.
3.Nov.2009 | 21:02 Uhr
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Ein schönes..
31.Okt.2009 | 16:55 Uhr
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..Samhain wünsch ich Euch. Inmitten des Trubels von Kürbissen, Räucherwerk, Gesang und allerhand leckerem Zeug, inmitten von trick or treat, gruseligen Laternen und erst- und zweitklassigen Hallo-Wien-Events, sehen und gesehen werden. Oder in meinem Fall – ob der Tarnung ungesehen bleiben. Ich glaube sie jagen wieder. Der Nebel könnte heute hungrig sein. Aber die Gelegenheit mit Verblichenen ein Schwätzchen zu halten ist günstig wie nie – der Schleier ist gerade jetzt dünner denn den Rest des Jahres.
Wie dem auch sei, ich wünsch Euch was!
Brother Arnoc
Mein erster überhaupt je geschnitzter Kürbis, übrigens:
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Wenn nicht wir, wer dann..
29.Okt.2009 | 08:57 Uhr
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..also auf nach Wiesbaden. Ich war bis zu dem Abend noch nie im Schlachthof – eigentlich eine angenehme Location, mehr Platz als in der Batschkapp, höhere Decken und nette “Lounge” mit Plastikstühlen. Selbige kann man übrigens auch als Podest benutzen um mehr zu sehen von dem Bereich aus – das ist fast besser als näher dranzustehen. Als Warm-Up waren Mono Inc. im Programm und Benni hatte recht damit, die machen Spaß – live und auch auf Platte. Was besonders gerockt hat war das D-A-D cover “Sleeping my day away” in ihrer Interpretation – um so lustiger, daß es kaum jemand aus dem Publikum zu kennen schien. Wer mitbekommen hat welchen Ohrwurmfaktor dieser Song bei mir in den letzten Monaten gehabt hat, wird verstehen wie sehr ich mich gefreut hab.
Als ASP dann losging, war das Publikum schon gut aufgewärmt – was mich persönlich aber etwas genervt hat war die Zusammenstellung der Songliste. Irgendjemand wollte ein Warm und Kalt – Schnell folgt auf langsam, dann wieder langsam – trist folgt auf kravtvoll und dann wieder zurück auf trist.. das sollte man tunlichst vermeiden. Die Songs büßten nichts an ihrer Wucht ein, aber bei mir keimte das Gefühl des unwohlen durcheinanders auf, welches sich erst gegen Mitte aufgelöst hat. Ab da ging es zu wie es bei ASP normal ist: Einfach nur geil. Das Publikum war mitgerissen, ein Song nach dem anderen riss einen mit sich mit. Herrlich.
Da ich ASP das letzte Mal auf der Akustiktour gesehen habe, ein sehr ambientiges Konzert im Sitzen – war das hier eine kraftvolle Abwechselung (habe sie das letzte Mal davor in der Batschkapp gesehen, mit The Vision Bleak als Vorgruppe auf der Weltunter-Tour, was ja schon eine Weile her ist. Was das musikalische angeht, der neue Song geht gut rein und passt wie die Faust aufs Auge – leider wollte Youtube mein Video nicht, genauer das Label. Wer allerdings noch nichts von Lahannya oder Mono Inc. gehört hat, sollte diese Bildungslücken nachholen, erstere werden übrigens demnächst im Cave auftreten, auf Tour anlässlich des neuen Albums und danach werd ich sie als Support für Schock! in Erfurt nochmal sehen.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Bilder des Abends:
Mono Inc.
Wir vor Ort
ASP
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Day by day..
29.Okt.2009 | 08:13 Uhr
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..hab ich schon länger nicht mehr geschrieben. Ja, in der Zwischenzeit passiert mal dies, mal das, mal jenes. Hier ein paar kleine Einblicke in Situationen verschiedener Art. Zum einen haben wir vorm Breeze einen schönen Fondue- und Steingrill Abend gemacht, mit Hackbällchen, fein geschnittenen Putenstücken und so weiter. Der Fondue-Käse ist uns allerdings etwas.. geronnen und gleichzeitig angebrannt. Wie das passieren konnte, ist mir zwar schleierhaft, aber lecker war es trotzdem. Und Tomaten & Shrimps aufm Steingrill rocken!
Die mittwochliche Runde in der Zapp ist in der letzten Zeit auch regelmäßiger zustande gekommen, wobei wir mittlerweile die Zeit dort nutzen, um Munchkin zu zocken. Entspannend und unterhaltsam. Ich habs nur in den letzten Wochen immer wieder geschafft, meine Pfeife zuhause zu vergessen, dafür gibts Verstärkung in Form einiger (mal mehr, mal weniger qualmenden) Mitstreiter.
Ansonsten ist eigentlich alles ruhig, Choko ist zwar zwischenzeitig etwas krank gewesen, aber erfreut sich wieder bester Gesundheit – auch wenn die kälter werdenden Tage ihr nicht ganz so viel Spaß machen. Wahrscheinlich hofft sie, diesen Winter von den Hundeschuhen verschont zu werden – aber bei zweistelligen Minusgraden wird man wohl kaum darauf verzichten können.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Pics of Zwischendurch:
von Due
Zappbar
Xolochoko
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Blattsammlung II
15.Sep.2009 | 17:17 Uhr
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Fatal attraction..
6.Sep.2009 | 08:10 Uhr
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..or why I never believed in good-byes. For what once has been felt, can not be unfelt. For what once has been dreamt, can not be undreamt. For what has been touched, can not be untouched. Hearts, souls, bodies.
For time has no beginning, no end. And every whisper about it eversince has been a lie. Never.. nevermore.
| Du kannst in meiner Seele lesen So wie in einem offenen Buch Und du bestimmst mein ganzes Wesen Du bist Segen, du bist Fluch Hältst du mich fest in deinen Armen Hast du mich fest in deiner Hand Kennst weder Gnade noch Erbarmen Hast dich in mein Fleisch gebrannt</p> Ich hab dich viel zu lang vermisst Und deine Augen sagen: Nie mehr! You fill my soul, you give me cover Wir sind so heiß und wir sind nackt Und deine Augen sagen: Nie mehr! |
Inside my heart keeps screaming never Nevermore Burning my body with a fever To the core Wenn deine Haut noch bebend lügt Inside my heart keeps screaming never Und deine Augen sagen: Nie mehr! Und deine Augen sagen: Nie mehr! |








































