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Graue Routine..

..ist zum bunt ausmalen da. Die Woche begann relativ übersichtlich. Ich hab meinen Last FM Account jetz bereits seit zwei Wochen laufen und das was er mir als Statistik vergangenen Sonntag ausspuckte, war schon sehr interessant. Ich hab eine ungefähre Ahnung wie oft ich was höre und in welcher Kombination, aber so als unabhängige Beobachtungsreview ist das schon was anderes.. Was die Zahlen dahinter bedeuten, weiß ich zwar nicht ganz genau, aber hier ist mal die Liste von den "Top Artists" und den "Top Tracks" von vorletzter Woche. Wenn morgen die von letzter Woche durchgerechnet ist, pack ich sie auch mal dazu, aber bis dahin..



Kommen wir nun zu meiner tatsächlichen Ausgestaltung der letzten paar Tage. Nachdem ich den Montagabend großzügig habe verstreichen lassen und meinen doch recht eminenten Schlafmangel reduziert habe, endete die Nacht, die um viertel vor elf begann schon um viertel nach fünf morgens. Ich stand auf, aß irgendwas leckeres von dem ich mich ganz sicher nicht mehr erinnern kann was es war und legte mich für weitere zwei Stunden schlafen. Ich war am Dienstag so fit wie selten zuvor und hab mich mit Freude auf die Arbeit gestürzt. Sergej war mittlerweile aus Österreich zurück und hatte einen leichten Sonnenbrand im Gesicht, wo ihn die Brille nicht geschützt hatte, was ihm eine eigenartige Textur verpasst hatte. Tut aber nix zur Sache. Mein Vater rief mich an und ließ mich wissen, daß er sich bei mir um acht einfinden würde, da dies sein letzter Tag vor der Abreise nach Russland werden würde und er nochmal mit mir und Jochen irgendwas machen wollte. Gesagt getan - ab in die Zapp.




Ralph empfing uns mit einem angemessenen verschmitzten Grinsen während mein Vater die im Raum verteilten Exponate begutachtete. Er hatte schon vorher Bilder von der Zapp gesehen und mir auch zu dem einen oder anderen Gegenstand auch was sagen können, aber ich hätte nie gedacht wie sehr er sich freuen würde in einer "die Vergangenheit wiedererweckenden" Umgebung zu sein. Ein Stück alter Zeiten, von denen wir wissen daß sie so niemals wieder werden. Also behalten wir von ihnen was wir können. Und wollen.

Ich wollte den Abend auch nicht übermäßig langfristig gestalten, zumal ich erstens früh raus musste und zweitens mich noch traditionellerweise kurz im Final blicken lassen wollte - was sich in Anbetracht der fortschreitenden Zeit aber wohl auf einen Höflichkeitsbesuch beschränken würde. Deshalb fand ich das auch insgesamt recht unglücklich, daß Joki auch erst so spät bei uns eintraf. Wir ließen uns jedoch die Stimmung nicht von der Uhr verderben und lachten, tranken und quatschten.



Einige Kommentare zum Weltgeschehen und ein Gespräch über Texte in Songs später, war ich allerdings kurz vor Schlag 12 schon auf der Straße um mich mit meinen deprimierend klingenden Kopfhörern (of kaputt) in die nächste Bahn gen Zentrum zu setzen. Ich habs mal wieder völlig verrafft mir Münzen für die Fahrkarte geben zu lassen und tauschte im noch geöffneten Italienerladen an der Ecke Papier gegen Metall, just bevor meine Bahn kam.

Im Final angekommen bot sich mir gewohntes und erwartetes Bild. Toni war ausnahmsweise auch mal wieder da. Weit isses bis Darmstadt zwar nicht, aber wann kommt er schon mal raus nach Frankfurt. Ich drehte meine Begrüßungsrunde - so wie immer eben. Urplötzlich stand auch ein gewisser Germane mit breitem Grinsen vor mir und drückte mir nen Met in die Hand.




Naja - wie so ein Abend abläuft, wer mit wem quasselt, wer wieder was seltsames feststellt und wer welche Getränke in wen reinkippt, brauch ich an dieser Stelle wohl nicht mehr zu erwähnen, denk ich. Hab ich ja oft genug. Wer nicht weiß wie es da ist, muss wohl hinkommen und es sich live angucken. Wieder mal lief der Abend deutlich länger als geplant und ich ärgerte mich ein wenig darüber, daß ich so inkonsequent meinen Pflichten gegenüber war, daß ich nicht früher gegangen bin, obwohl es eigentlich zu schön war um abzuziehen. Aber gut, manchmal muss man den Abenden überlassen wie sie sich entwickeln oder auch nicht. Immer wieder Dienstag.

"They're coming out to celebrate,
to sing and dance and to escape
A crazy world where everything seems wrong"

--- Anotherdrinkingsong, Skyclad

Arthur hat mal wieder Gedanken gelesen und es gab genau im Richtigen Moment eine Runde Zero. Blut. Agression. Kraft tanken. Fertig ging es für mich erstmal zurück an die Theke wie immer und was kaltes. Schotti hat sich mittlerweile die Haare gefärbt in einem lustigen Grünton, der mich an Blau erinnert.
Die Klänge abgeebbt, neigt sich die Nacht dem Ende hin. Arthur setzte mich an der Tanke ab und mit einem Blick in den Himmel wurde mir klar, daß es langsam wirklich Frühling wurde. Es blüht. Es blüht und lebt.



Der Mittwoch gestaltete sich recht ereignislos. Nach meiner üblichen Bürorunde, landete ich irgendwann zuhause und war recht froh ein wenig Musik sortieren zu können. Es wurde auch mal Zeit, ich komm bekanntlich ja zu nix. Dieses ID3-Tag-Prog was mir Alucard rübergejagt hat, hat mir die Arbeit immens erleichtert. Pro Album nur wenige Minuten um allgemeine Irrtümer sicherzustellen und alles so umzubenennen daß es zu meinem Krempel passt.

Für den Donnerstag war mir von mehreren Seiten vorgeschlagen worden sich beim SOAD-Abend im Final einzufinden. Ich bin zwar was die Musik betrifft da nich so optimal untergebracht, aber das wär ein Fall, wo ich wegen der Gesellschaft hingegangen wäre. In Anbetracht der Tatsache allerdings, daß ich zu dem Zeitpunkt schon recht fertig mit den Nerven war, ein gewisses Driften unmerklich schon begonnen hatte, war ich für die späten Abendstunden nicht mehr zu gewinnen.

Endlich Freitag. Der arme Jo hatte einen kleinen Computercrash und es gab nicht viele Chancen was zu retten, aber wir haben sie genutzt. Doof wars, daß ich bei 3 von 4 Projekten einigermaßen in Warteschleife hing, weil mir das Material noch nicht zur Verfügung gestellt wurde, aber immerhin haben wir eins der Projekte abschließen können, wenn auch nach Korrekturen. War schon ein geiles Gefühl die Dinger in der Hand zu halten, die man selbst gestaltet hat. Frag mich wie das erstmal ist, wenn ich mit den Vernichtern (of Akten) durch bin und die in verschiedenen Ausführungen bei uns im Lager stehn. Naja, davon mehr, wenn die Briefkästen es hinbekommen die richtigen Dateien zu verwenden.

Als der Spuk der Woche am Freitag vorbei war, war es nicht ganz so spät wie befürchtet. Ich wurd von Robert angefunkt mit der Anfrage auf ne Party in Schwanheim zu kommen. Dort hätt ich außer ihm wahrscheinlich Marius, Sina und den ganzen Haufen angetroffen - was zwar ganz nett gewesen wäre, aber ich war dann doch nicht fit genug für so nen Long-Range-Ausflug, wobei die Frage wie lang ich gemacht hätte eminent gewesen wäre und der Rückweg länger wäre als angenehm. Ohne Auto is halt scheiße. Ich wollt schon etwas Action - nicht daß mich großartig die Langeweile gepackt hat, aber manchmal muss das sein.



Da ich Hausers reinfeiern am Donnerstag in der Zapp total verrafft hab, hab ich mich dann doch im Hard Rock eingefunden und mit Alucard wieder Getränke vernichtet. Noch vor dem Ende des ersten Bieres war mir nicht mehr danach und ich sattelte auf Cola um. Da Hauser leider mit der Karre dawar, musste er den alkoholfreien Wodka genießen ;) Aber so ist es im Leben. Ich bekam noch ein weiteres Bier, allerdings auf ungewohnte Weise dargereicht. Ich wusste zwar, daß bei Branco Bier immer von oben nach unten sickert, aber bisher war das meist innerkörperlich der Fall. Naja, heute nicht, also da war ich wieder.. über und über mit Bier und mit der Behauptung nüchtern zu sein. Ich bin doch keine 16 mehr.. ;) Letzten endes wars lustig mal wieder die etwas selteneren Gestalten anzutreffen, aber allzu lang war der Abend nicht mehr. Etwas verwirrten Fußes trat ich den Heimweg an und stand kurz darauf auch wieder in der Bude.

St.Paddy's war für mich sehr ruhig. Was soll man sagen? Ich hab mir die Zeit genommen ein wenig an Majids Seite zu arbeiten, hab Eugen die Manowar- und KIT-Karten vorbeigebracht. Auf dem Weg stellte ich fest, daß der Tenebra-Laden am Dichtmachen war. Schade drum, aber die Sonja wirkte erleichtert und wenn das Geschäft so eine Last war, ist es vielleicht besser so. Haben nochmal kurz über lustige Möbel gequatscht und was sie sonst noch so vorhat, dann machte ich mich weiter. Obwohl abendtechnisch mal wieder beim Teigh im Pub was angedacht war, hab ich mich mal ferngehalten. Innerseelischer Wetterumschwung.. happens.

Der Sonntag war sogar noch einen Tick ruhiger als geplant. Da meine Mutter übers Wochenende spontan nach Sofia abgedampft ist und hier auch sonst nix los war, nutzte ich die Zeit einige Gedankengänge zuendezuführen und mich ein wenig mit mir selbst und der Welt auseinanderzusetzen. Notwendig. Ich habe das Amyris-Konzert sausen lassen, aber es wäre einfach nicht richtig gewesen, da aufzutauchen. "Ich war nicht in der richtigen Stimmung" triffts nicht wirklich, aber auf den Kopf. Ich bin mir sicher die Jungs haben das Haus gerockt und der Rest hat auch gut gefeiert. Hoff ich doch mal zumindest. Ich nutzte die Zeit um einiges aufzuholen, was mir irgendwann verlorengegangen war, aber dazu an anderer Stelle mehr..

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc
Tags: brothers, everyday carnage, final destination, hard rock no 1, lastfm, quotes, work, zappbar
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